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Kant-Abend mit André Herrmann

 

 Am Dienstagabend, dem 05.11.2019, begrüßten wir mit großer Freude den Schriftsteller André Herrmann zu seiner Lesung in der Schulbibliothek.
Geboren ist der deutsche Lesebühnenautor und Slam-Poet in Wittenberg in Sachsen-Anhalt und nachdem er 2015 nach Brüssel gezogen war, lebt er seit 2016 wieder in Leipzig.
Seine Verbindung mit der Heimat spielt in seinen Werken eine große Rolle.
2009 wurde er mit dem Michael-Lindner-Preis ausgezeichnet und gewann zahlreiche deutsche Poetry Slams.


Zu Beginn des Abends las André Herrmann uns einen unveröffentlichten Text vor, der von einem Radfahrer handelt, der in Sachsen-Anhalt von der Polizei angehalten wird. Mit seinem humorvollen Schreibstil sorgte er rasch für viel Gelächter im Publikum.
Im Anschluss las uns der Autor aus seinem 2015 veröffentlichten Roman „Klassenkampf“ vor, der von dem gleichnamigen André und seinen zehn vergeblichen Versuchen, nicht zum Klassentreffen in der Heimat gehen zu müssen, handelt.
Auch aus seinem zweiten Roman „Platzwechsel“, der 2018 veröffentlicht wurde, las er uns mehrere Kapitel vor.


Der Roman erzählt von einer erneuten Rückkehr Andrés nach Sachsen-Anhalt und der Erkrankung seines Großvaters an Demenz.
Seine Erfahrung als Slam-Poet und Lesebühnenautor war beim Vorlesen deutlich zu spüren, denn mit viel Liebe verlieh er den Figuren die passenden Stimmen und machte es so den Zuhörern leicht, in das Gelesene einzutauchen.


André Herrmann schreibt über die Familie als Fluch und Segen zugleich und über ihre Besonderheiten, die stets für Aufregung und Abwechslung sorgen, und findet damit großen Anklang im Publikum. Denn obwohl die Familie aus seinen Romanen mit ihrer speziellen Art für viel Gelächter bei den Schülern und auch Lehrern sorgte, konnte man sich selbst oder seine eigene Familie in so manchen Situationen wiedererkennen.


Und auch wenn wir im Anschluss leider nicht mehr die Möglichkeit hatten, André Herrmann Fragen zu stellen, da er seinen Zug zurück in die Heimat nach Leipzig bekommen musste, gingen wir mit einem guten Gefühl nach Hause, denn die Stimmung war gut und die Texte amüsant.

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