Schöne neue Welt- wir sind dabei!

 

 - Der Generelle Plan

Digital gestützte Bildung in den Lehr- und Lernprozess zu integrieren steht ganz oben auf der Tagesordnung einer modernen Berliner Schule. Viele Berufe erfordern digitale Fähigkeiten und die Berufswelt verändert sich rasant. Medienbildung und Digitalisierung sollen immanenter Bestandteil des Unterrichts werden. Das wird von vielen Politikern gefordert – die Praxis sieht ein bisschen anders aus…

- Der "E-Education-Masterplan"

Im Rahmen des „E-Education-Masterplans“ der Senatsbildungsverwaltung wurden drei Schulen im Juni 2018 zum ersten Male das Qualitätssiegel „Exzellente digitale Schule“ verliehen: der Georg-Klingenberg-Schule (ISS) Biesdorf, der bilingualen Nelson-Mandela-Schule in Berlin-Wilmersdorf und dem Primo-Levi-Gymnasium Berlin-Pankow. Im Mittelpunkt stehen das Ausprobieren, Experimentieren und der Bau von kleinen Robotern.

- Sonderpreise

Einen Sonderpreis für „die individuelle Beratung der Schülerinnen und Schüler sowie die Unterstützung durch außerschulische Partner und die Beteiligung von Erziehungsberechtigten im Prozess der digital gestalteten Bildung“ erhielten die Arno-Fuchs-Schule, das Melanchthon- und das John-Lennon-Gymnasium, die Schule an der Jungfernheide und das Immanuel-Kant-Gymnasium Berlin-Lichtenberg – also WIR !!! Die jahrelange Arbeit von Herrn Pätzig zeigt erste Früchte.

 - Fazit & Was der Preis bedeutet...

Alle ausgezeichneten Schulen haben sich positioniert, dass das Vermeiden von Cybermobbing, die Sicherheit im Internet und der Überblick über anstehende Handy-Tarife und der Datenschutz wichtig sind. Schülerinnen und Schüler sollen verantwortungsbewusst und souverän mit den neuen Medien umgehen lernen.
Allen Beteiligten war wichtig, dass endlich das Fach „Medienbildung“ in den Schulen Einzug halten muss. Außerdem muss es gut ausgebildete Lehrer und Lehrerinnen dafür geben und die Kapazität muss durch die flächendeckende Breitbandtechnik erhöht werden.

In der anschließenden Podiumsdiskussion betonte unser Schulleiter Herr Niedermöller, dass das Lernen im Gehirn stattfinde, das sollten die Lernenden nie vergessen. Die aktive Mediennutzung könne das Lernen aber nachhaltig unterstützen. Die SuS müssten die Rolle der Internetquellen erkennen, Soziale Netze kritischer, in positiver und negativer Hinsicht, einschätzen können und den Umgang mit ALLEN Medien beherrschen - vom wissenschaftlichen Buch bis zu Internetquellen. Wisst ihr beispielsweise, dass WhatsApp erst ab 16 Jahren erlaubt ist? Viele Nutzer kennen sich nicht mit den rechtlichen Fragen aus. Mark Zuckerberg muss nachlegen, es wurde in der bunten Technikwelt viel entwickelt, aber die digitale Revolution hat die Menschheit überrannt und Hacker-Angriffe auf sensible Orte, wie die Stromerzeuger oder Wasserbetriebe stellen Gefahren dar.

Zukünftig sollen die Schulen inhaltlich besser vernetzt werden; es soll der Erfahrungsaustausch praktiziert werden und es müssen finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, damit die neueste Technik angeschafft werden kann. Die Versprechen der PolitikerInnen vor der Bundestagswahl müssen so schnell wie möglich umgesetzt werden. Im internationalen Vergleich müssen die Bildungsträger die Angebote und das Geld zur Finanzierung zur Verfügung stellen.

 

Es gibt noch viel zu tun…

Erreichbarkeit

 

Immanuel-Kant-Gymnasium
Lückstr. 63
10317 Berlin Lichtenberg

      030 - 513 97 48
     030 - 510 98 927
     sekretariat@kant-gymnasium.de

S-Rummelsburg: S3
S-Nöldnerplatz: S5, S7, S75
Bus: 194, 240, 396

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