Klassenfahrt 8.4 und 8.2 St. Peter Ording

Wir fuhren vom 7. bis zum 11. September zusammen mit der Klasse 8.2 nach Sankt-Peter-Ording. Dieser Ort liegt im Osten von Schleswig-Holstein an der Grenze zur Nordsee.

Nach der circa 6-Stündigen Busfahrt kamen wir guter Dinge bei unserer Herberge an. Wir bezogen unsere Zimmer und richteten uns erst einmal ein. Danach war nicht mehr viel Zeit, bis wir zum Abendessen mussten. Nach dem Abendessen hatten wir Zeit, uns auf dem Gelände umzuschauen und manche fingen schon an, Volleyball zu spielen.

An den nächsten Tag mussten wir früh aufstehen, um zum Frühstück zu kommen. Beim Frühstück packten wir uns auch gleich Lunchpakete, da wir zum Mittagessen nicht da sein würden. Direkt danach machten wir uns auf den Weg zur Wattwanderung. Nachdem wir uns bei eigentlich gutem Wetter auf den Weg gemacht hatten, folgte ein starker Regen, durch den wir uns durchkämpfen mussten. Nach langem Laufen kamen wir dann endlich am Strand an. Dort hatten wir erst einmal eine kurze Pause, bevor es ins Watt ging. Im Watt gingen wir in einen Priel, fingen Seegarnelen und suchten Wattwürmer (wir fanden keine). Wegen des so schlechten Wetters mussten wir dann die Wattwanderung frühzeitig abbrechen. Den Rest des Tages verbrachten wir dann damit, uns wieder aufzuwärmen und auszuruhen.

Am dritten Tag stand dann ein Ausflug zum Wikingermuseum Haithabu an. Dort angekommen, teilten wir uns in Gruppen auf, die entweder zuerst das Museum an sich oder das nachgebaute Wikingerdorf in der Nähe besichtigten. Im Dorf bekamen wir Arbeitsblätter, mit denen wir durch das ganze Dorf geleitet wurden und uns alle Häuser genau angucken konnten. Auch im Museum sollten wir Arbeitsblätter lösen. Am Ende des Tages schauten wir uns am Deich noch den Sonnenuntergang an.

Der letzte „richtige“ Tag unserer Klassenfahrt startete mit einem Ausflug ins Multimar Wattforum, wo man mit vielen Aquarien und Modellen viel über das Watt und wie es funktioniert lernen kann. Nach dem Ausflug ins Wattforum hatten wir eine Fahrt mit einer Fähre, um Seehunde zu sehen. Diese blieben leider fast komplett aus, wir haben nicht viele gesehen. Trotzdem hatten wir auf dem Schiff viel Spaß, vor allem die Slusheismaschine war sehr beliebt. Wieder zurück in der Herberge gab es eine Gruppe, die sich die letzte Chance, einen wolkenfreien Sonnenuntergang zu sehen nicht entgehen lassen wollte, die anderen blieben dort und spielten draußen oder drinnen. Als alle wieder da waren fingen die meisten schon an, zu packen, während Frau Brüser und Frau Stoephasius bereits anfingen, die Disco vorzubereiten. Als die Disco dann startete, waren die meisten noch verhalten, zum Ende hin wurde dann aber getanzt wie verrückt. So gingen am Ende alle heiser ins Bett.

Am letzten Tag unserer Klassenfahrt stiegen wir nach dem Frühstück in den Bus, um auch früh in Berlin zu sein. Im Bus gab es noch eine kleine Disco, gesungen wurde trotzdem laut. Die Freude, die Eltern wiederzusehen, war am Ende groß.

Kolja 8.4