Im Rahmen des Wandertagskonzeptes haben unsere 9. Klassen einen informativen Ausflug nach Sachsenhausen unternommen.
Im folgenden stehen die Eindrücke der Klassen 9G und 9.2:
,,Gedenkstätten wie Sachsenhausen sind wichtig, da sie die heutige Gesellschaft an die Verbrechen und Schrecken des Zweiten Weltkriegs erinnern und greifbarer machen, damit ein Bewusstsein der heutigen Gesellschaft ermöglicht wird und sich so etwa nie wiederholt. Die Lehre sollte sein: "Die Würde des Menschen ist unantastbar, aber sie ist zerbrechlich, so zerbrechlich wie die zivilen Gesellschaften slebst und wir haben die Aufgabe, sie zu schützen, denn dort, wo der Antisemitismus um sich greift, wird die Würde des Menschen mit Füßen getreten."
,,Gedenkstätten wie Sachsenhausen sind wichtig, weil sie über die NS-Zeit informieren und aufklären, um ein Bewusstsein zu schaffen. Sie entfalten ihre volle Wirkung jedoch nur dann, wenn aus den Eindrücken wirklich etwas mitgenommen und zukünftig danach gehandelt wird."
,,Gedenkstätten wie Sachsenhausen sind wichtig, weil sie an die schlimmen Taten erinnern und die Angehörigen dort trauern und gedenken können."
,,Ich nehme von diesem Ort mit, dass kein Mensch, egal was er gemacht hat, eine solche Strafe ertragen oder unter solchen Umständen leben muss."
,,Ich nehme von diesem Ort eines Bild von Holocaust mit, der systematischer und durchgeplanter war, als ich vorher gedacht hatte."
Am 27.02.2024 war die Klasse 9.2 im Rahmen des Geschichtsunterrichts in der Gedenkstätte Sachsenhausen. Wir haben den Besuch im Unterricht vorbereitet, und uns war bewusst, dass der Wandertag kein leichter wird.
Hier sind einige Eindrücke von Schülerinnen und Schülern:

„Ich finde es erschreckend, dass Menschen anderen Menschen so grausame und unmenschliche Dinge antun konnten. Es ist nur schwer vorstellbar, dass so etwas passiert ist, und ich konnte es nicht realisieren, dass dort wo ich lang gelaufen bin, früher vor nicht einmal 100 Jahren Menschen so gelitten haben.“
„Ich fand es sehr erschreckend zu sehen, was dort passiert ist, und ich konnte mir wirklich nicht vorstellen, dass dort wo ich stehe, Menschen gestorben sind. Ich hoffe, dass viele Menschen einmal die Möglichkeit haben dort hinzugehen um das Bewusstsein zu kriegen, wie schlimm es dort ist.“
„Mich hat besonders geschockt, dass in einer kleinen Baracke bis zu 400 Häftlinge gesperrt wurden und dass so wenig Zeit war, sich zu waschen und die Toilette zu benutzen und dass sich Menschen gegenseitig tot getrampelt haben.“
„Mich hat berührt, wie die Lebensverhältnisse dort waren. Mir ist es nahe gegangen, wie manche Menschen auf Grund ihrer Herkunft oder Religion behandelt wurden.“
„Mir blieb in Erinnerung, was für ein Gefühl dieser grausame Ort mit sich brachte. Manche Räume waren mir auch zu gruselig, sie länger anzusehen. Es war kein schönes Erlebnis, aber sehr spannend.“
Birgit Senkbeil (Lehrkraft für Geschichte 9.2)