
Montag:
Gegen 9:00 Uhr trafen wir uns alle am Hauptbahnhof, um gemeinsam loszufahren. Nach zwei Umstiegen erreichten wir gegen 13:00 Uhr die Jugendherberge. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen und die Unterkunft erkundet hatten, machten wir uns auf den Weg zum Lügenmuseum. Dort bekamen wir zuerst den sogenannten „Lügentee“, der aus verschiedenen Kräutern und Ingwer bestand. Anschließend durften wir das Museum eine Stunde lang selbstständig erkunden.
Gegen 17:00 Uhr liefen wir zurück zur Jugendherberge, wo es um 18:00 Uhr Abendessen gab. Viel Zeit zum Ausruhen blieb nicht, denn bereits um 18:30 begann unsere gemeinsame Wanderung zu den Weinbergen. Wieder zurück in der Jugendherberge ließen wir den Abend gemütlich ausklingen und spielten noch ein paar Runden Werwolf, bis um 22:00 Uhr Nachtruhe war.
Dienstag:
Ein Teil der Klasse startete den Tag mit Joggen. Nach einem ausgiebigen Frühstück um 7:30 Uhr machten wir uns auf den Weg zu einer zweistündigen Wanderung nach Moritzburg. Unterwegs entdeckten wir viele lustige Dinge und legten einen spontanen Stopp bei einer Eisdiele ein.
In Moritzburg – dort, wo „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ gedreht wurde – machten wir zunächst ein gemeinsames Picknick. Danach wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt: Die eine Hälfte besuchte den Abenteuerpark und kletterte im Waldhochseilgarten, die andere Gruppe hatte eine Führung durch das Schloss Moritzburg mit dem sogenannten Histopad. Nach der Führung trafen sich beide Gruppen wieder im Park. Von dort liefen wir zur traditionellen Lößnitzerbahn, mit der wir zurück zur Jugendherberge fuhren.
Am Abend spielten viele erneut Werwolf, bis die Nachtruhe begann.
Mittwoch:
Wie immer startete der Tag mit Frühstück. Anschließend fuhren wir mit der S-Bahn nach Meißen, wo um 9:30 Uhr eine Stadtbesichtigung auf uns wartete. Wir besuchten die Porzellanmanufaktur und spazierten anschließend durch die Stadt. Danach hatten wir etwa zwei Stunden Freizeit in kleinen Gruppen, bevor wir uns um 16:00 Uhr wieder trafen, um gemeinsam zur Albrechtsburg zu laufen. Nach der Führung durch die Burg fuhren wir mit der S-Bahn zurück zur Jugendherberge, wo um 18:00 Uhr Abendessen war.

Donnerstag:
Nachdem wir gefrühstückt haben, sind wir um ca. 08:15 mit der S-Bahn nach Königstein gefahren. An dem Tag hatten wir was ganz besonders vor. Wir wollten eine Wasserwanderung auf der Elbe, von Bad Schandau nach Wehlen machen. Wetterbedingt ging die Wasserwanderung nur von Königstein nach Wehlen. Angekommen haben wir erstmal in einer Halle gewartet, wo wir später die Bootequitmens bekommen haben. In der Halle gab es verschiedene Möglichkeiten sich zu beschäftigen. Als wir dann die Sachen bekommen haben, durften wir entscheiden ob wir die Wasserwanderung machen wollen oder nicht.
Nach einer aufregenden Fahrt durch die Elbe, ist die Klasse wieder hungrig in der Jugendherberge angekommen. Für den letzten Abend gab es ein Lagerfeuer, wo wir alle zusammen Zeit verbracht haben.
Freitag:
Freitag war der letzte Tag. Anschließend nach dem Frühstück, haben wir um 09:30 die Zimmer abgegeben. Unser Gepäck ließen wir an der Rezeption in der Herberge zurück. Wir fuhren nach Dresden, um uns noch die schöne Altstadt anzugucken. In kleinen Gruppen durften wir uns dann eigenständig die Stadt angucken.
Nachmittags fuhren wir dann wieder zusammen zurück zur Herberge, um unser Gepäck abzuholen. Schließlich fuhren wir mit dem Zug zurück nach Berlin-Ostkreuz.
Auch wenn wir nicht viel Schlaf bekommen haben, war es eine sehr schön Abschlussklassenfahrt für uns und wir blicken immer wieder auf diese Zeit zurück.
Josi und Marie (Klasse 10.2)